Gepflegte Hände und Fingernägel gehören heute einfach zum guten Ton. Nicht nur im Berufsleben, auch im privaten Bereich fällt der Blick häufig auf die Hände. Mit der Geltechnik lassen sich Naturnägel verstärken oder verlängern; mit oder ohne Lackierung werden sie so zu einem attraktiven Blickfang. Aus Zeitmangel oder Mangel an Kenntnissen suchen die meisten Kundinnen ein Profi-Nagelstudio auf.
So entstehen Gelnägel
Die Profi Nagelpflegerin wird zuerst die Naturnägel vorbereiten: Alte Lackreste müssen entfernt werden, dann müssen die Naturnägel auf 1 mm Länge gekürzt und mit einer speziellen Feile aufgeraut werden. Damit die Kunstnägel optimal haften, wird mit einem Nagelreiniger nachgereinigt. Bei der Technik mit Nagel-Tips werden nun künstliche Tips mit Nagelkleber auf die Naturnägel geklebt, sodann wird nachgefeilt. Es folgen ein Primer und zwei bis drei Schichten Aufbaugel, welche meist unter einer UV- Lampe gehärtet wird. Andere Produkte trocknen durch einen Aktivator oder im Wasser. Zuletzt folgt ein Sonnenschutzgel, French-Gel, Glanzgel oder Nagellack. Tips gibt es in verschiedenen Arten: aus Plastik oder Glas, gebogen (C-Form) oder in Krallenform; häufig kommt auch Seidenmaterial zum Einsatz.
Schablonentechnik
Bei der Schablonentechnik wird eine Schablone unter den Naturnagel gelegt; danach werden Naturnagel und Schablone mit der gleichen Geltechnik in zwei bis drei lichtgehärteten Schichten behandelt.
Die Vorteile der Gelnägel
Gelnägel besitzen zahlreiche Vorteile: Sie wirken sehr natürlich und eigenen sich deshalb auch als Verstärkung oder Verlängerung, auch bei Nagelbeißern. Zudem wachsen sie natürlich heraus, d. h. sie müssen nicht abgenommen werden. Weitere Vorteile der Geltechnik gegenüber der Acryltechnik liegen in der Elastizität der Kunstnägel, ferner können durch spezielle Glanzgels bereits glänzende Kunstnägel erzeugt werden, bei denen ein Lackieren entfällt. Viele Profi Nagelpflegerinnen schwören auf die Geltechnik, da diese kaum Allergien hervorruft und keine Geruchsbelästigung mit sich bringt, im Gegensatz zur Acryltechnik. Alle zwei bis vier Wochen muss die Rille aufgefüllt werden, die durch das normale Nagelwachstum zwischen Kunstnagel und Nagelhaut entsteht.

